Der Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen ist ein beliebtes Ausflugsziel und gleichzeitig Heimat von zwei der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Region: den Externsteinen und dem Hermannsdenkmal. Wir waren an einem Wintertag im Teutoburger Wald unterwegs und haben beide Highlights besucht. Unsere Eindrücke gibt es in den Videos.Mehr Infos zu den Externsteinen gibt es auf der offiziellen Informationsseite und zum Hermannsdenkmal auf hermannsdenkmal.de.
Die Externsteine – mystische Felsformation
Die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg sind eine bis zu 40 Meter hohe Sandstein-Felsformation, die zu den bekanntesten Naturdenkmälern Deutschlands zählt. Umgeben von einem idyllischen See, ragen die Felsen majestätisch in den Himmel. Schon seit Jahrhunderten ranken sich Mythen und Legenden um diesen Ort. Die Felsen wurden im Laufe der Geschichte von Menschen genutzt und verändert – es gibt Grotten, ein offenes Felsengrab und eine Altarnische. Im Winter, wenn die Bäume kahl sind und Ruhe über dem Wald liegt, haben die Externsteine eine ganz besondere Atmosphäre.
Das Hermannsdenkmal
Nur etwa 15 Kilometer entfernt befindet sich das Hermannsdenkmal bei Detmold. Mit einer Gesamthöhe von 53,56 Metern ist es die höchste Statue Deutschlands. Das Denkmal erinnert an Arminius (Hermann den Cherusker), der im Jahr 9 nach Christus mit germanischen Stämmen die römischen Legionen besiegte. Die Aussichtsplattform bietet einen fantastischen Blick über den Teutoburger Wald – im Winter besonders schön, wenn die Sicht klar ist.
Tipps für den Besuch
Externsteine: Das Gelände rund um die Felsen ist frei zugänglich. Für den Aufstieg auf die Felsen wird ein kleiner Eintritt fällig. Parkplätze sind vorhanden.
Hermannsdenkmal: Der Parkplatz unterhalb des Denkmals ist kostenpflichtig. Das Gelände ist frei zugänglich, für die Aussichtsplattform wird Eintritt erhoben. Das Infozentrum ist kostenfrei.
Kombination: Beide Sehenswürdigkeiten lassen sich gut an einem Tag besuchen – die Entfernung beträgt nur etwa 15 Kilometer. Ein Zwischenstopp im Vogelpark Heiligenkirchen bietet sich für Familien mit Kindern an.
Weitere Ausflugstipps für die Familie gibt es in unserer Kategorie Ausflugstipps.
Was die Familie im Winter erwartet und worauf Sie achten sollten
Wer den Teutoburger Wald im Winter besucht, sollte sich auf eine Mischung aus kühler Frische und malerischer Stille einstellen. Die Wege zwischen den beiden großen Sehenswürdigkeiten sind meist gut befahrbar, doch bei starkem Schneefall oder Glatteis ist Vorsicht geboten. Wir empfehlen unseren Familienmitgliedern, feste Schuhe zu tragen und im Zweifel einen kleinen Rucksack mit einem warmen Überwurf für die Kinder dabei zu haben. Besonders an klaren Tagen bietet sich der Blick über die verschneiten Wälder an, wenn die Bäume ihre grüne Pracht verloren haben. Die Externsteine wirken in dieser Jahreszeit fast wie aus einer anderen Welt, da das Gestein einen kräftigen Kontrast zum weißen Schnee bildet. Auch bei kühlerem Wetter lohnt sich der Aufenthalt an den Felsen, da hier oft eine angenehme Brise weht, die für ein frisches Gefühl sorgt. Beim Hermannsdenkmal ist es ähnlich: Die Statue steht majestätisch im Winterlicht und wirkt durch den schneebedeckten Hintergrund noch imposanter. Für Kinder kann es spannend sein, die Umgebung genau zu betrachten und zu schauen, ob man kleine Spuren von Tieren oder Vögeln im Schnee finden kann.
Geeignetes Publikum und praktische Kombinationsmöglichkeiten
Diese Reiseziele sind für Familien mit Kindern in jedem Alter geeignet, wobei jüngere Besucher vielleicht mehr Freude an der Bewegung auf dem Weg dorthin haben als am reinen Anblick der Felsen selbst. Ältere Kinder und Jugendliche werden hingegen oft fasziniert von den Geschichten hinter den Orten und können sich besser in die historischen Zusammenhänge einarbeiten. Wer Zeit hat, kann den Besuch beider Orte hervorragend mit einem Spaziergang durch den umliegenden Wald verbinden. Der Weg führt durch verschiedene biotopreiche Bereiche, die im Winter eine eigene Schönheit entwickeln. Ein kurzer Halt bei einem der vielen Rastplätze ermöglicht es, sich kurz zu erholen und die Landschaft neu zu entdecken. Für Familien mit sehr kleinen Kindern ist ein Besuch des Vogelparks Heiligenkirchen auf dem Programm, da dort auch im Winter oft noch Tiere zu sehen sind oder man zumindest die Möglichkeit hat, die Vögel aus der Ferne zu beobachten. Dies macht den Tag abwechslungsreicher und verhindert, dass die Kinder zu lange an einem Ort stehen müssen.
Tipps für einen erfolgreichen Tagesausflug ohne Stress
Um den Ausflug entspannt zu gestalten, sollten wir uns gut organisieren. Da beide Orte nicht weit voneinander entfernt liegen, ist es ratsam, das Auto mitzunehmen, um flexibel zu bleiben. So können wir bei Bedarf direkt zum nächsten Ziel fahren oder bei schlechter Witterung einen Rückweg antreten, ohne lange Fußwege zurücklegen zu müssen. Die Parkplätze sind in der Regel ausreichend groß, sodass auch größere Familienfahrzeuge problemlos Platz finden. Beim Betreten der Bereiche rund um die Externsteine ist es wichtig, die Wege nicht zu verlassen, da diese oft rutschig sein können und das Gestein empfindlich ist. Am Hermannsdenkmal gilt dasselbe: Die Plattform ist sicher ausgebaut, aber bei starkem Wind oder Schnee sollte man vorsichtig sein. Wir haben festgestellt, dass ein Besuch am späten Nachmittag besonders schön ist, wenn die Sonne langsam untergeht und lange Schatten wirft. Dies bietet zudem die Möglichkeit, den Abend noch in einer gemütlichen Regionalkneipe oder einem nahegelegenen Dorf ausklingen zu lassen. Wer mag, kann auch einfach einen Moment der Ruhe genießen und die Stille des Winterspaziergangs voll aussuchen.
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI ergänzt.





