Schulfrei für unsere Kinder

Coronavirus Update - Videoleben

Pressekonferenz NRW Ministerpräsident Laschet

Nachdem unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel, bereits am Vorabend eine Pressekonferenz gehalten hat, hat sich NRW Ministerpräsident, Armin Laschet, für eine Pressekonferenz am 13. März 2020 angekündigt.

gespanntes Warten vor dem Fernseher

Die gesamte Familie starrt also am späten Freitag Mittag gespannt auf die Mitteilungen, die über die Pressekonferenz von Herrn Laschet mitgeteilt werden.

vorgezogene Osterferien

Auf der Pressekonferenz teilt Herr Laschet dann – schon fast erwartungsgemäß – mit, dass ab Montag, 16. März 2020, alle Schulen und Kindergärten geschlossen bleiben und damit die Osterferien vorgezogen werden.

Der Montag und Dienstag stehen noch für Kinder/Eltern mit Betreuungsproblemen zur Verfügung.

Kommunikation mit den Schulen

Mit vier Kindern, drei davon auf unterschiedlichen Schulen sowie einem Vorschulkind heißt es nun, im Kontakt mit den Schulen zu bleiben. Als aktive Elternvertreter in zwei Schulen versuchen wir fortan zudem das Bindeglied der Schulen/Klassen/Lehrern zu den Eltern sicherzustellen.

Homeschooling

Von den Schulen sind diverse Kommunikationswege (E-Mail, Server, etc.) angekündigt, um die Unterrichtsvermittlung weiterhin sicherzustellen. Mehr dazu soll am Montag folgen.

Organisation der häuslichen Lernumgebung

Die vorgezogenen Ferien bieten uns eine einmalige Chance, die gewohnte Routine in unserem Alltag neu zu gestalten und gleichzeitig neue Strukturen für das Lernen im Homeoffice aufzubauen. Da wir nun mit vier Kindern unterschiedlicher Altersstufen arbeiten müssen, ist eine klare Aufteilung der Räume unerlässlich. Wir empfehlen, jedem Kind einen festen Arbeitsplatz zuzuweisen, idealerweise an einem ruhigen Ort ohne Ablenkung durch Spielzeuge oder Fernseher. Für die jüngeren Geschwister können wir auf kreative Alternativen setzen, wie das Lernen am Küchentisch unter Aufsicht der Eltern oder den Einsatz von Lernvideos in einer gemeinsamen Zone. Wichtig ist es, dass wir als Familie gemeinsam Regeln vereinbaren: Wer lernt wann? Wie lange dauert eine Pause? Diese Strukturen helfen uns, auch ohne physische Präsenz im Klassenzimmer einen geregelten Tagesablauf zu etablieren. Besonders wertvoll sind digitale Tools, die Schulen bereitstellen, um den Austausch zwischen Lehrkräften und Schülern aufrechtzuerhalten. Wir nutzen diese Plattformen aktiv, um Hausaufgaben zu besprechen, Fragen zu klären und den Fortschritt der Kinder transparent zu halten. Es geht nicht darum, jeden Tag perfekt zu lernen, sondern ein Gefühl von Normalität und Sicherheit zu schaffen. Auch das gemeinsame Kochen oder Aufräumen kann in den Plan integriert werden, da diese Aktivitäten oft mehr Lerninhalte beinhalten als reine Theorie.

Kommunikation mit Lehrkräften und Elternvertretung

Als aktive Elternvertreter sehen wir unsere Aufgabe darin, eine Brücke zwischen Schule, Klasse und Elternhaus zu schlagen. Der direkte Kontakt zu den Lehrern ist nun wichtiger denn je, da sie uns bei der Umsetzung des Homeschooling unterstützen können. Wir rufen regelmäßig an oder schreiben per E-Mail, um Unsicherheiten auszuräumen und Feedback zu erhalten. Es ist entscheidend, dass wir die Sorgen aller Familienmitglieder ernst nehmen und gemeinsam Lösungen finden. Wenn ein Kind Schwierigkeiten hat, bestimmte Inhalte zu verstehen, sollte dies sofort angesprochen werden, statt es stillschweigend hinzunehmen. Wir organisieren auch virtuelle Treffen mit anderen Eltern, um Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Vielleicht hat eine Nachbarfamilie einen besonders guten Trick gefunden, um Mathe beizubringen oder die Rechtschreibung zu üben? Solche Netzwerke stärken uns alle und machen den Übergang in diese neue Situation weniger einschneidend. Zudem sollten wir uns bewusst machen, dass auch die Lehrer unter Druck stehen. Ein offener Dialog hilft beiden Seiten, besser miteinander umzugehen. Wir bleiben geduldig und verständnisvoll, wenn Antworten nicht sofort kommen oder technische Probleme auftreten.

Freizeitgestaltung und psychische Gesundheit während der Krise

Neben dem Lernen steht die Pflege der seelischen Gesundheit unserer Kinder im Vordergrund. In diesen ungewöhnlichen Zeiten ist es wichtig, dass wir uns als Familie regelmäßig bewegen, frische Luft schnappen und gemeinsam lachen können. Ein Spaziergang im Park, ein Spiel im Garten oder ein gemeinsames Basteln am Abend kann Wunder wirken. Wir legen besonderen Wert darauf, dass die Kinder auch mal einfach nur spielen dürfen, ohne dass dabei sofort etwas gelernt werden muss. Kreativität und Fantasie sind in dieser Situation genauso wichtig wie Wissen. Zudem nutzen wir diese Zeit, um über unsere Werte und Ziele als Familie nachzudenken. Was wollen wir erreichen? Wie möchten wir uns fühlen? Diese Fragen helfen uns, Prioritäten zu setzen und den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Auch wenn die Welt draußen unsicher erscheint, können wir in unserem Zuhause eine Insel der Ruhe und Stabilität schaffen. Wir erzählen Geschichten, singen Lieder und feiern kleine Siege, wenn ein Kind eine Aufgabe gemeistert hat. Solche Momente stärken den Zusammenhalt und geben uns Kraft für den nächsten Tag.

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI ergänzt.

Das könnte Dich auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

[instagram-feed]
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner