Die Öresundbrücke (dänisch: Øresundsbroen, schwedisch: Öresundsbron) ist eines der beeindruckendsten Bauwerke Europas. Sie verbindet die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit der schwedischen Stadt Malmö und ist insgesamt 16 Kilometer lang. Das Besondere: Die Verbindung besteht nicht nur aus einer Brücke, sondern auch aus einem Tunnel – der Drogden-Tunnel – und einer künstlichen Insel namens Peberholm.
Mit einer Länge von 7.845 Metern gehört die Öresundbrücke zu den längsten Schrägseilbrücken der Welt. Die Brücke führt bis zur künstlichen Insel Peberholm, wo sie in den 4.050 Meter langen Tunnel eintaucht. Der Bau dauerte von 1995 bis 2000 und wurde am 1. Juli 2000 eröffnet. Seitdem ist die Brücke zu einem Wahrzeichen der Region geworden und zieht jährlich Millionen von Besuchern an.
Für uns war die Überfahrt über die Öresundbrücke ein absolutes Highlight unseres Roadtrips durch Dänemark und Schweden. Die Aussicht von der Brücke ist atemberaubend – links die Ostsee, rechts der Öresund, und vor einem die Silhouetten von Kopenhagen und Malmö.
In diesem Beitrag seht ihr drei Videos von unserer Überfahrt: Eine entspannte Durchfahrt mit Blick auf beide Städte, einen Zeitraffer über die gesamte Brücke und eine spektakuläre Luftaufnahme der Konstruktion. Besonders der Zeitraffer zeigt eindrucksvoll, wie gewaltig dieses Bauwerk ist.
Eine weitere beeindruckende Brücke in Dänemark ist die Storebælt Brücke, die Fünen und Seeland verbindet.
Mehr zu unserer gesamten Reise findet ihr im Hauptbeitrag Roadtrip 2025.
Die Öresundbrücke ist nicht nur eine Verkehrsverbindung, sondern auch ein Symbol für die enge Verbundenheit zwischen Dänemark und Schweden. Wer die Region bereist, sollte sich eine Überfahrt auf keinen Fall entgehen lassen. Ob mit dem Auto, dem Zug oder dem Fahrrad – das Erlebnis ist einzigartig und bleibt in Erinnerung!
Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie
Wer die Öresundbrücke mit dem eigenen Fahrzeug überquert, erlebt eine Reise, die weit über das reine Fortbewegen hinausgeht. Die Fahrt beginnt auf der schwedischen Seite in Malmö und führt zunächst durch einen kurzen Tunnel, bevor sich die Landschaft öffnet. Sobald man den Tunnel verlässt, steht man direkt auf der künstlichen Insel Peberholm. Hier bietet sich für unsere Kinder eine fantastische Möglichkeit, das Bauwerk von oben zu betrachten, ohne die Sicherheit des Autos verlassen zu müssen. Die Plattformen sind so gestaltet, dass auch kleinere Füße sicher stehen können, während Eltern den atemberaubenden Blick über die Wasserflächen genießen. Besonders spannend ist der Moment, an dem die Brücke in den Drogden-Tunnel einmündet. Für die Kinder fühlt es sich an, als würden sie in eine riesige Röhre fahren, aus der plötzlich wieder Licht und die weite Landschaft strömen. Dieser Wechsel zwischen Offenheit und geschütztem Raum macht die Überfahrt zu einem spannenden Abenteuer. Nach dem Tunnel folgt dann die eigentliche Brücke, auf der man die beiden Länder direkt nebeneinander liegen sieht. Links erstreckt sich das offene Wasser der Ostsee mit ihren typischen Wellenmustern, während rechts der schmale Öresund die Stadt Malmö umfließt. Die Silhouetten der modernen Architektur beider Städte bilden einen eindrucksvollen Hintergrund, der besonders bei gutem Wetter glänzt.
Praktische Tipps für den Roadtrip über die Grenze
Für Familien mit Kindern ist es wichtig, sich auf die Überfahrt vorzubereiten, damit niemand langweilig wird oder unangenehme Situationen entstehen. Da die Brücke eine wichtige Verkehrsader ist, kann der Verkehr zu Stoßzeiten sehr dicht werden. Wir empfehlen daher, die Reisezeiten so zu planen, dass man nicht in langen Staus steht, was bei Kindern schnell zur Frustration führt. Es gibt ausreichend Parkplätze auf beiden Seiten, doch für einen entspannten Start sollten wir frühzeitig anreisen oder den Weg wählen, der weniger stark frequentiert ist. Auf der Brücke selbst gelten strenge Regeln zum Parken und Stoppen, die unbedingt beachtet werden müssen, um keine Bußgelder zu riskieren. Für diejenigen, die nicht mit dem Auto fahren möchten, gibt es alternative Möglichkeiten wie den Zug oder das Fahrrad. Der Radweg ist hervorragend ausgebaut und bietet eine sichere Strecke für Familienradler. Wer möchte, kann auf der Insel Peberholm auch kurz aushalten, um den Blick zu genießen, ohne den gesamten Weg zurückfahren zu müssen.
Kombinationsmöglichkeiten und weitere Entdeckungen
Die Öresundbrücke ist nur ein Teil eines größeren Netzwerks an Attraktionen in dieser Region. Wer die Zeit hat, sollte unbedingt auch die nahegelegenen Städte erkunden. In Malmö warten zahlreiche Museen, Parks und Spielplätze auf kleine Abenteurer, während Kopenhagen mit seinen historischen Vierteln und dem berühmten Schloss für jeden Altersbereich etwas bietet. Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang am Wasser nach der Überfahrt, um die Ruhe des Hafens zu genießen. Auch wenn man nur eine kurze Pause macht, lohnt es sich, einen Blick auf die Vögel zu werfen, die oft über dem Wasser schweben und den Kindern zeigen, wie lebendig diese Region ist. Für Wanderer gibt es zudem gut markierte Wege entlang der Küste, die eine Verbindung zwischen Land und Meer ermöglichen. Diese Kombination aus technischem Wunderwerk und natürlicher Schönheit macht die Gegend zu einem perfekten Ziel für einen Familienausflug. Wer plant, mehrere Tage in der Region zu verweilen, sollte sich Zeit nehmen, die Umgebung genau kennenzulernen. Die enge Verbundenheit zwischen Dänemark und Schweden zeigt sich nicht nur im Bauwerk selbst, sondern auch in der gemeinsamen Nutzung von Infrastruktur und kulturellen Angeboten. Ein Besuch auf der Brücke ist daher nicht nur ein Muss für Architekturbegeisterte, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die Region ganzheitlich zu erleben.
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI ergänzt.
Passend zum Thema: Mosede Fort Dänemark – Festung am Meer – dort gibt es weitere Details und Bilder.





