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Wer ein SUP fährt, kann sich eigentlich auch endlos viel Zubehör dazu kaufen. Je nachdem ob die Action-Cam mit einer Halterung angebracht, ein Sitz mit Lehne oder ein Windsegel befestigt werden soll, oder ob man das SUP gerne mit einem Tragegurt von A nach B tragen oder aber einen sicheren Stand auf dem Board mit extra Wasserschuhen möchte. Dann gibt es natürlich Ersatzfinnen, Ersatzventile, Paddel, Elektromotoren für das bequeme Vorankommen oder auch leistungsstarke, elektrische Pumpen. Weiterhin gibt es wasserdichte Säcke, oder auch kleinere Taschen fürs Handy etc. und vieles mehr.

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Sinnvolles SUP-Zubehör – was du wirklich brauchst

Wenn du regelmäßig mit dem SUP unterwegs bist, wirst du schnell merken, dass ein paar durchdachte Accessoires den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem richtig entspannten Paddeltag ausmachen. Als begeisterter Paddler habe ich in den letzten Jahren so einiges an Zubehör getestet und möchte dir heute meine Erfahrungen mit den sinnvollsten Helfern teilen.

Action-Cam und Halterung – unvergessliche Momente festhalten

Gerade die schönsten SUP-Momente – eine ruhige Morgenstimmung auf dem See, spielende Kinder auf dem Board oder der atemberaubende Blick auf die Küste – möchte man gerne festhalten. Eine Action-Cam mit einer soliden Halterung ist für mich das wichtigste Zubehör überhaupt. Achte bei der Auswahl auf eine wasserdichte Kamera mit guter Bildstabilisierung und einer Halterung, die wirklich fest am Board sitzt. Ich nutze eine Kombination aus Saugnapf- und Klebehalterung, damit ich flexibel bin.

Sitz mit Lehne – Komfort auch auf langen Touren

Wer schon einmal zwei Stunden auf einem SUP-Board gepaddelt ist, weiß, dass die Beine irgendwann müde werden. Ein aufblasbarer Sitz mit Rückenlehne ist hier eine echte Offenbarung. Du sitzt stabiler, entlastest den Rücken und kannst die Tour deutlich länger genießen. Vor allem für Anfänger und Personen mit leichten Rückenproblemen ist der Sitz ein echter Gewinn. Die meisten aufblasbaren SUP-Boards haben bereits D-Ringe, an denen du den Sitz unkompliziert befestigen kannst.

Windsegel – den Wind als Antrieb nutzen

Ein Windsegel ist eine tolle Sache für fortgeschrittene Paddler, die etwas Abwechslung suchen. Du kannst damit den Wind einfangen und bekommst zusätzlichen Vortrieb – fast wie beim Surfen, aber deutlich entspannter. Allerdings ist ein Windsegel nicht für Anfänger geeignet und erfordert ein gutes Gefühl für Wind und Wellen. Für ruhige Familienausflüge würde ich es nicht empfehlen, aber wenn du allein unterwegs bist und der Wind auffrischt, macht es richtig Laune.

Tragegurt – das Board bequem transportieren

Ein aufblasbares SUP-Board wiegt samt Zubehör schnell zehn bis fünfzehn Kilogramm. Wenn du dann noch mehrere hundert Meter vom Parkplatz zum Wasser laufen musst, wird das ohne Hilfsmittel schnell anstrengend. Ein guter Tragegurt mit gepolsterter Schulterauflage nimmt dir diese Mühe ab und verteilt das Gewicht gleichmäßig. Ich habe einen verstellbaren Gurt, den ich bei jeder Tour dabei habe – er ist leicht, klein verpackbar und einfach unverzichtbar für Ausflüge zu wechselnden Spots.

Wasserschuhe – Schutz und sicherer Halt

Gerade an steinigen Ufern oder bei Einstiegen über Muscheln und Kiesel sind Wasserschuhe Gold wert. Sie schützen deine Füße nicht nur vor Verletzungen, sondern geben dir auch auf dem nassen Board besseren Halt. Ich trage sie mittlerweile bei fast jeder Tour, besonders wenn ich an unbekannten Spots unterwegs bin. Achte auf eine rutschfeste Sohle und ein Material, das schnell trocknet – dann hast du lange Freude daran.

Elektrische Pumpe – schnell und mühelos aufpumpen

Das Aufpumpen eines SUP-Boards von Hand kann je nach Modell gut und gerne zehn bis fünfzehn Minuten dauern und ist ganz schön anstrengend. Eine elektrische Pumpe ist hier eine echte Arbeitserleichterung. Ich bin vor einiger Zeit auf ein Modell mit automatischer Abschaltung und digitaler Druckanzeige umgestiegen und bereue keine Sekunde. In weniger als fünf Minuten ist das Board startklar – gerade wenn die Kinder ungeduldig am Wasser warten, ist das ein Segen. Noch dazu sparst du dir die Kraft für das eigentliche Paddeln.

Wasserdichte Taschen und Handytaschen – Sicherheit für Wertsachen

Ob Smartphone, Schlüssel oder Geldbörse – auf dem Wasser sind Wertsachen schnell verloren, wenn das Board einmal kippt. Eine wasserdichte Tasche oder eine PFC-freie Handytasche ist daher ein absolutes Muss. Ich habe selbst erlebt, wie eine unerwartete Welle das Board kippen ließ – seitdem ist wasserdicht die Devise. Die Taschen gibt es in verschiedenen Größen, von kleinen Handytaschen am Arm bis zu großen Säcken, die auch eine Kamera oder Proviant sicher verstauen.

Ersatzteile – Finnen, Ventile und Paddel

Nichts ist ärgerlicher, als wenn mitten auf dem Wasser eine Finne abbricht oder das Ventil undicht wird. Ein kleines Ersatzteil-Set mit Ersatzfinne, Ersatzventil und einem zweiten Paddel gehört für mich zur Grundausstattung für längere Touren. Der Platzbedarf ist minimal, aber im Ernstfall kann ein solches Set den ganzen Tag retten. Besonders Ersatzventile sind schnell getauscht und bewahren dich vor einer enttäuschenden vorzeitigen Heimkehr.

Leuchtstäbe und Reflektoren – Sicherheit bei Dämmerung

Wenn du gerne in den Abendstunden paddelst oder schon in der Frühe bei Dämmerung startest, solltest du an Leuchtstäbe oder Reflektoren für dein SUP denken. Sie machen dich für andere Wassersportler und Boote besser sichtbar. Ich klebe ein paar reflektierende Streifen auf mein Board und habe einen wasserdichten LED-Leuchtstab in Signalfarbe dabei. Das gibt ein gutes Gefühl von Sicherheit, besonders auf größeren Seen mit Bootsverkehr.

Weitere praktische Helfer für dein SUP-Abenteuer

Neben den genannten Hauptkategorien gibt es noch viele weitere sinnvolle Accessoires: Ein gepolsterter Deck-Chair für entspannte Pausen auf dem Wasser, eine abnehmbare Kühlbox für Verpflegung an heißen Tagen oder ein wasserdichter Bluetooth-Lautsprecher für gute Stimmung auf dem Wasser. Letztendlich hängt es von deinen persönlichen Vorlieben ab, welches Zubehör für dich sinnvoll ist. Probiere dich aus und finde heraus, was deine Paddel-Erlebnisse bereichert.

Wenn du noch mehr über das Thema Stand-up-Paddling erfahren möchtest, schau doch in unsere YouTube-Playlist zum SUP – dort findest du Videos zu den verschiedenen Boards, Zubehör und praktische Tipps für deine nächste Tour.

Weitere Fragen, die sich vor dem Kauf eines SUP stellen könnten:

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