Über deine Sicherheit entscheidet am Ende nicht die Marke auf der Reifenflanke, sondern der Zustand der vier Pneus. Zwei kleine Zahlen verraten dir in wenigen Minuten, ob du weiterfahren kannst: die Profiltiefe und die DOT-Nummer. Das Reifenalter wiederum sieht man dem Gummi nicht an – und genau deshalb wird es so oft vernachlässigt. Im Mittelpunkt steht dabei Profiltiefe DOT Reifenalter.
Bei der Profiltiefe gilt: Gesetzlich vorgeschrieben sind in Deutschland nur 1,6 Millimeter, wirklich sicher unterwegs bist du mit deutlich mehr Profil. Beim Reifenalter gibt es überhaupt keine Frist – hier zählen Herstellungsdatum, Gummimischung und ein Blick auf Flanken und Lauffläche.
Dieser Ratgeber ist Teil unserer Winterreifen-Reihe 2026. Den Grundsatzvergleich haben wir in Winterreifen oder Ganzjahresreifen? gemacht. Jetzt geht es um die Details: messen, entschlüsseln, richtig lagern – und um die Frage, wann ein Reifen wirklich weg muss.
Profiltiefe: 1,6 Millimeter sind Pflicht, 4 Millimeter sind vernünftig
Die Vorschrift steht in § 36 Absatz 3 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Danach müssen Luftreifen am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern im Hauptprofil aufweisen – gemeint sind die breiten Rillen in der Mitte der Lauffläche, rund drei Viertel der Laufflächenbreite. Wer darunter liegt, fährt mit einem nicht mehr verkehrssicheren Fahrzeug.
Der ADAC betrachtet diese 1,6 Millimeter ausdrücklich nur als gesetzliches Minimum, nicht als Sicherheitswert. Für den Alltag empfiehlt der Club den Wechsel bei Sommerreifen ab 3 Millimetern, bei Winter- und Ganzjahresreifen ab 4 Millimetern. Neue Winterreifen starten mit etwa 7 bis 9 Millimetern Profil, einzelne Modelle liegen sogar bei 10.
Warum der Unterschied so groß ist, erklärt die Physik: Profil verdrängt Wasser. Je flacher die Rillen, desto eher schwimmt der Reifen auf. In einem Test mit Winterreifen der Dimension 185/60 R 14 hat der ADAC Reifen mit 8, 7,5 und 4 Millimetern Profiltiefe verglichen – die 4 Millimeter markieren den empfohlenen Wechselzustand. Darunter beginnen die Bereiche, in denen die Reserven auf Nässe und Schneematsch spürbar kleiner werden.
Dazu kommt der rechtliche Teil. Mit weniger als 1,6 Millimetern Profil drohen 60 Euro Bußgeld und ein Punkt, bei Gefährdung anderer 75 Euro, nach einem Unfall 90 Euro. Der ADAC weist außerdem darauf hin, dass bei abgefahrenen Reifen der Versicherungsschutz infrage stehen kann – bei einem Schaden wird dann geprüft, welche Rolle der Reifenzustand gespielt hat.
Unser Tipp: Fahr den letzten Millimeter nicht herunter. Zwischen 4 und 1,6 Millimetern sparst du ein paar Wochen Fahrzeit – und bezahlst sie mit genau den Reserven, die du bei Starkregen und auf glatter Fahrbahn am dringendsten brauchst.
Profiltiefe messen: TWI-Stege, Ein-Euro-Münze und Messgerät
Die Reifenhersteller haben die Kontrolle eingebaut: An sechs Stellen über den Umfang sitzen im Profilgrund kleine Stege, die Verschleißindikatoren. An der Reifenschulter zeigen Dreiecke mit der Aufschrift TWI, wo du sie findest. Stehen die Stege bündig mit den Profilblöcken, sind die 1,6 Millimeter erreicht – dann ist der Reifen fertig.
- Verschleißindikatoren (TWI): sichtbar prüfen, musst du aber trotzdem messen – die Stege zeigen nur die gesetzliche Untergrenze, nicht die 4-Millimeter-Empfehlung.
- Ein-Euro-Münze: Der goldene Rand ist exakt drei Millimeter breit. Bleibt er in der Hauptrille sichtbar, ist der Reifen unter drei Millimeter – bei Winterreifen längst ein Wechselkandidat.
- Zwei-Euro-Münze: Der silberne Rand misst vier Millimeter. Bleibt er verdeckt, hat dein Winterreifen noch die von ADAC und Verkehrswacht empfohlenen vier Millimeter.
- Profiltiefenmesser: analog oder digital, für wenige Euro, misst millimetergenau – die genaueste und schnellste Variante für alle vier Räder.
Miss immer an mehreren Stellen: in der Mitte der Lauffläche und an beiden Schultern. Große Unterschiede zwischen innen und außen deuten auf eine falsche Spur- oder Sturzeinstellung hin – dann hilft neues Profil nur kurzfristig.
Ein paar Sekunden solltest du auch in die Flanken investieren. Risse, Beulen, eingeklemmte Fremdkörper oder poröses Gummi sind Ausschlusskriterien. Einen Nagel in der Lauffläche lässt du besser stecken und fährst direkt zur Werkstatt – ziehst du ihn selbst heraus, ist der Reifen meist sofort platt.
DOT-Nummer lesen: Profiltiefe DOT Reifenalter prüfen
Die DOT-Nummer steht auf der Reifenflanke und besteht aus mehreren Vierergruppen. Die ersten drei Gruppen beschreiben Herstellungswerk, Reifengröße und Reifentyp – für dich entscheidend ist die letzte Gruppe. Sie steht meist in einem Oval und enthält in vier Ziffern das Produktionsdatum.
Die Systematik: Die ersten beiden Ziffern sind die Kalenderwoche, die letzten beiden das Jahr. 1024 bedeutet also 10. Kalenderwoche 2024, 0420 die vierte Woche 2020. Dreistellige Codes stammen aus der Zeit vor dem Jahr 2000, damals stand die letzte Ziffer für das Jahrzehnt – solche Reifen sind heute nur noch Altbestand und gehören entsorgt.
Ein Praxishinweis: Die DOT-Nummer ist häufig nur auf einer Reifenseite lesbar. Wer alle vier Räder prüfen will, muss also um das Auto herumgehen oder die Räder einschlagen. Notier dir die Werte einmal – beim Verkauf oder bei einer Reklamation sind nachvollziehbare Angaben zum Reifenalter Gold wert.
Beim Neukauf lohnt der Blick vor der Montage: Der ADAC rät davon ab, Reifen zu kaufen, die älter als zwei Jahre sind. Reifen, die seit Jahren im Lager liegen, sind nicht günstiger, sondern schlicht später verschlissen.
Reifenalter: sechs, acht oder zehn Jahre – wann Schluss ist
Eine gesetzliche Altersgrenze für Pkw-Reifen gibt es in Deutschland nicht. Solange ein Reifen verkehrssicher ist, darfst du damit fahren – die Verantwortung liegt komplett beim Halter. Und damit bei dir.
In der Praxis altert Gummi unabhängig vom Profil: Weichmacher entweichen, die Mischung wird härter, die Haftung auf kaltem Asphalt und auf Schnee sinkt. Der ADAC nennt konkrete Eckpunkte. Die Wintereigenschaften lassen ab einem Alter von etwa sechs Jahren merklich nach, spätestens nach acht Jahren sollten Winterreifen ersetzt werden. Für Pkw-Reifen allgemein hält der Club ein Alter von mehr als zehn Jahren für zu alt.
Erkennbar ist die Alterung auch von außen: feine Risse in der Flanke oder an der Profilschulter, spröde wirkendes Gummi, harte Flanken. Spätestens wenn ein Reifen Druck verliert, ohne dass ein Fremdkörper drin steckt, oder wenn Auswuchtprobleme auftreten, ist der Fall klar.
Wie eng Fahrkomfort, Spritverbrauch und Sicherheit am Reifenzustand hängen, merkt man auf langen Strecken – unser Erfahrungsbericht zum VW Multivan eHybrid im Vergleich der drei Generationen zeigt das ganz praktisch.
Eine Ausnahme mit klarer Frist: Bei Anhängern und Wohnwagen gilt für die 100-km/h-Zulassung, dass die Reifen nicht älter als sechs Jahre sein dürfen. Für Gespanne auf dem Weg in den Urlaub lohnt also ein Blick auf die DOT-Nummer, bevor es losgeht.
Und noch ein Denkfehler: Ein Reifensatz, der viel gestanden hat, ist nicht automatisch neuwertig. Standschäden durch falsche Lagerung – dazu gleich mehr – lassen sich später nicht mehr ausgleichen.
M+S ohne Schneeflocke: seit Oktober 2024 tabu
Die Winterreifenpflicht in Deutschland ist situativ: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte muss die Bereifung zu diesen Bedingungen passen – so steht es in § 2 Absatz 3a der Straßenverkehrs-Ordnung. An normalen Wintertagen ohne diese Verhältnisse darfst du mit jeder zugelassenen Bereifung fahren.
Was als wintertauglich gilt, hat sich geändert. Bis zum 30. September 2024 genügte das Kennzeichen M+S. Seit dem 1. Oktober 2024 sind Reifen, die nur mit M+S gekennzeichnet sind, bei winterlichen Verhältnissen nicht mehr zugelassen – sie zählen rechtlich wie Sommerreifen, es drohen die gleichen 60 Euro Bußgeld und ein Punkt.
Für dich heißt das: Ein Blick auf die Flanke entscheidet. Drei Berggipfel mit Schneeflocke (Alpine-Symbol, kurz 3PMSF) sind das Kriterium, M+S allein reicht nicht mehr. Laut dem tagesschau-Bericht zur Umstellung sind die betroffenen Reifen in der Regel mindestens sieben Jahre alt – und damit ohnehin Kandidaten für die Entsorgung.
Reifendruck bei Kälte: rund 0,1 bar pro 10 Grad
Kälte macht Reifen nicht undicht – sie zieht den Druck zusammen. Als Faustregel gilt: Der Fülldruck ändert sich um rund 0,1 bar je 10 Grad Temperaturunterschied. Wer bei 20 Grad im Herbst prüft und im Januar bei 0 Grad morgens losfährt, ist schnell mit 0,2 bar zu wenig unterwegs.
Dazu kommt der natürliche Verlust: Ein intakter Reifen verliert etwa 0,1 bar in drei Monaten, bei undichten Ventilen oder rauen Felgenhörnern auch mehr. Deshalb ist die Empfehlung, alle zwei Wochen zu kontrollieren – am kalten Reifen und möglichst bei rund 20 Grad Außentemperatur, damit die Werksangabe stimmt.
Zu wenig Druck ist teuer: Der ADAC nennt bis zu 0,3 Liter Mehrverbrauch auf 100 Kilometern, höheren Verschleiß an den Schultern und ein schlechteres Aquaplaning-Verhalten. Vor allem aber wird die Aufstandsfläche kleiner, der Reifen walkt stärker und kann auf der Autobahn überhitzen. Gerade auf langen Strecken – wie auf unserer Fahrt von Deutschland in die Niederlande – zahlt sich der kurze Check vor der Abfahrt doppelt aus.
Ein Hinweis zum Kontrollsystem: Seit November 2014 muss jeder Neuwagen ein Reifendruck-Kontrollsystem haben. Leuchtet die Warnlampe nach dem ersten Kälteeinbruch auf, ist das häufig kein Defekt, sondern Physik. Ignorieren solltest du sie trotzdem nicht: messen, nachfüllen, System wieder anlernen.
Reifen lagern und achsweise tauschen: was wirklich zählt
Bevor der Sommer- oder der Wintersatz im Keller verschwindet, gibt es ein paar Handgriffe zu erledigen. Richtig gelagert hält ein Reifen deutlich länger – falsch gelagert nützt ihm das beste Profil nichts.
- Reinigen: Bremsstaub, Salz und Steinchen abwaschen, Reifen trocknen lassen. Dreck frisst sich sonst in die Flanken.
- Markieren: Position mit Kreide anschreiben (vorne rechts, hinten links), damit jedes Rad später wieder auf dieselbe Seite kommt.
- Aufpumpen: Der ADAC empfiehlt, den Reifendruck für die Lagerung um rund 0,5 bar zu erhöhen – so beugen die Reifen einem Standplatten vor.
- Richtig stapeln: Kompletträder liegend aufeinander oder hängend an der Felge. Reifen ohne Felge stellst du senkrecht hochkant auf und drehst sie alle paar Wochen eine Viertelumdrehung weiter.
- Kühl, dunkel, trocken: Keller oder Garage, nicht neben Heizung, Öl oder Elektromotoren. Direkte Sonne und UV schädigen die Gummimischung.
Hochkant statt flach – das ist der wichtigste Punkt in der Praxis. Wer Reifen ohne Felgen flach stapelt, drückt sie zusammen und bekommt Verformungen, die später für Unwuchten und Vibrationen sorgen. Auch im Freien sollte kein Reifensatz überwintern, und zwar unabhängig von der Jahreszeit.
Beim Räderwechsel lohnt sich das achsweise Tauschen. Vorder- und Hinterachse sind unterschiedlich belastet, angetriebene Räder und Lenkräder verschleißen schneller. Tauschst du die Räder jedes Mal von vorn nach hinten, nutzen sich alle vier gleichmäßig ab – und du kannst den Satz irgendwann als Set ersetzen, statt zwei gute und zwei schlechte Reifen zu haben.
Und noch ein Klassiker: Winterreifen im Sommer aufbrauchen. Davon raten ADAC und Hersteller ab. Die Mischung ist für Kälte ausgelegt, bei Hitze verschleißt sie schneller – der Satz ist dann früher weg, als dir lieb ist.
Werkzeug für den Reifen-Check
Für die Kontrolle brauchst du kein Werkstatt-Equipment. Ein Profiltiefenmesser zeigt die Millimeter genauer als jede Münze, ein Reifendruckprüfer gehört ohnehin ins Handschuhfach – und ein Akku-Kompressor macht aus dem Nachfüllen eine Sache von zwei Minuten statt einer Fahrt zur Tankstelle.
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Unsere Checkliste für den Reifen-Check im Herbst
- Profiltiefe an allen vier Reifen an mindestens drei Stellen messen – Ziel beim Winterreifen: 4 Millimeter oder mehr.
- DOT-Nummer aller Reifen notieren und das Alter bestimmen: ab sechs Jahren genau hinschauen, ab acht Jahren tauschen.
- Flanken und Lauffläche auf Risse, Beulen und eingefahrene Fremdkörper kontrollieren.
- Alpine-Symbol vorhanden? Reine M+S-Reifen sind bei Schnee und Eis rechtlich tabu.
- Reifendruck am kalten Reifen auf den Werkswert einstellen und bei jedem Kälteeinbruch rund 0,1 bar je 10 Grad nachlegen.
- Ventile, Ventilkappen und Felgenhörner prüfen – dort geht der Druck meist verloren.
- Räder achsweise tauschen und die Positionen für die nächste Saison markieren.
- Nach den ersten 50 bis 100 Kilometern Druck und Sitz der Räder noch einmal kontrollieren.
Unser Fazit: Fünf Minuten Kontrolle statt böser Überraschung
Profiltiefe, DOT-Nummer, Reifendruck – drei Werte, ein paar Minuten Arbeit und ein Messgerät, das weniger kostet als eine Tankfüllung. Wer das einmal pro Saison durchgeht, weiß verlässlich, ob die Reifen noch zu ihm passen oder ob sie in den Ruhestand gehören.
Die 1,6 Millimeter aus dem Gesetz sind ein Minimum, um Ärger zu vermeiden – ein Sicherheitswert sind sie nicht. Bei Winterreifen sind 4 Millimeter die realistische Untergrenze, und was älter als acht Jahre ist, gehört ausgetauscht, egal wie gut das Profil noch aussieht. Dann kommst du durch den Winter, ohne darüber nachdenken zu müssen.
Fragen, eigene Erfahrungen oder ein Tipp, den wir vergessen haben? Schreib es in die Kommentare – wir schauen bei jedem Räderwechsel noch einmal rein.
Häufige Fragen zu Profiltiefe, DOT-Nummer und Reifenalter
Welche Profiltiefe müssen Winterreifen haben?
Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter im Hauptprofil – das gilt für alle Reifen. ADAC und Verkehrswacht empfehlen bei Winter- und Ganzjahresreifen einen Wechsel ab 4 Millimetern, bei Sommerreifen ab 3 Millimetern. Darunter verlieren die Reifen spürbar an Haftung auf Nässe und auf Schnee.
Wo finde ich die DOT-Nummer am Reifen?
Auf der Reifenflanke. Die Nummer besteht aus mehreren Vierergruppen, die letzte Gruppe in einem Oval ist das Produktionsdatum (Kalenderwoche und Jahr). Sie ist oft nur auf einer Reifenseite lesbar, deshalb lohnt sich ein Rundgang ums Auto.
Wie alt darf ein Reifen sein?
Eine gesetzliche Altersgrenze gibt es in Deutschland nicht. Der ADAC empfiehlt, Winterreifen spätestens nach acht Jahren zu ersetzen; die Wintereigenschaften lassen schon ab etwa sechs Jahren merklich nach. Bei Anhängern und Wohnwagen mit 100-km/h-Zulassung dürfen die Reifen höchstens sechs Jahre alt sein.
Sind M+S-Reifen ohne Alpine-Symbol noch erlaubt?
Bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht mehr. Seit dem 1. Oktober 2024 sind Reifen, die nur mit M+S gekennzeichnet sind, nicht mehr zugelassen – es drohen 60 Euro Bußgeld und ein Punkt. Nötig ist das Alpine-Symbol mit drei Berggipfeln und Schneeflocke.
Warum fällt der Reifendruck bei Kälte?
Luft zieht sich bei Kälte zusammen. Als Faustregel sinkt der Druck um rund 0,1 bar je 10 Grad Temperaturunterschied. Prüfe den Druck deshalb nach dem ersten Kälteeinbruch – und danach alle zwei Wochen am kalten Reifen.
Wie lagere ich Winterreifen richtig?
Gereinigt, trocken, kühl und dunkel. Der Reifendruck wird für die Lagerung um rund 0,5 bar erhöht. Kompletträder liegen aufeinander oder hängen an der Felge, Reifen ohne Felge stehen senkrecht hochkant und werden alle paar Wochen eine Vierteldrehung weitergedreht.
Kann ich abgefahrene Winterreifen im Sommer aufbrauchen?
Davon raten ADAC und Hersteller ab. Winterreifen sind für Kälte konstruiert und verschleißen bei Hitze schneller. Das Geld für einen zusätzlichen Satz ist besser angelegt als ein Reifensatz, der nach einem Sommer fertig ist.
Quellen
- ADAC: Mindestprofiltiefe bei Reifen
- ADAC: Reifenalter – wann Reifen zu alt sind
- ADAC: Reifendruck richtig prüfen
- ADAC: Reifen richtig lagern
- ADAC: 100-km/h-Zulassung für Wohnwagen
- StVZO § 36 – Beschaffenheit der Räder und Reifen
- StVO § 2 Absatz 3a – situative Winterreifenpflicht
- tagesschau: M+S-Reifen ohne Schneeflocke ab Oktober nicht mehr erlaubt
- Nokian Tyres: Druck der Winterreifen
- Continental: Reifendruck im Winter
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.








