S.O.S. Schulstress zu Hause

SOS Videoleben

Heute ist der Dritte Tag für uns und unsere Kids im Homeschooling. Nach dem gemeinsamen Frühstück schmeißen wir das Internet an und schauen, welche neuen Aufgaben die Schulen wieder zur Verfügung gestellt haben.

Internetprobleme

Es zeigt sich wieder einmal, dass die Server der Schulen überlastet sind und es ewig dauert, bis wir alle notwenigen Informationen heruntergeladen bzw. ausgedruckt haben.

Motivation

Die Kids sind natürlich hoch motiviert, alles in Eigenregie zu erlernen und die Aufgaben zu lösen, so dass wir hier ein paar erste Worte aussprechen müssen.

Hinzu kommt auch immer wieder die Diskussion, warum es in nächster Zeit nicht möglich sein wird, mit den Nachbarskindern rumzutollen oder sich auf den Spiel- und Bolzplätzen zu treffen. Zu der Problematik des selbstständigen Erlernen und Erarbeiten des Schulstoffes kommt nun also noch hinzu, dass die Kinder selbstverständlich auch einen Bewegungsdrang haben und sich auch gerne mit ihren Freunden treffen würden.

Wetter

Wenigstens das Wetter ist gut, die Sonne scheint und so entschließen wir uns am frühen Nachmittag dazu, heute noch einmal leckere Burger zu grillen und dazu Pommes zu machen.

Informationspolitik

Für den Abend hat sich unserer Bundeskanzlerin, Frau Merkel, für eine “Botschaft an die Nation” im Fernsehen angekündigt.

Gespannt schauen wir uns nach dem heute Journal die Ansprache unserer Regierungschefin an und so langsam sollte es jedem klar werden – die Lage ist ernst. Das Coronavirus kann nicht gestoppt werden, es sind in Deutschland bereits mehr als 10.000 Infizierte und nun geht es einzig und allein darum, die Verbreitung durch das Aussparen persönlicher Kontakte zu verlangsamen. Ansonsten würden wir die Kapazität unseres Gesundheitssystems sprengen dun kranke Personen könnten nicht mehr ausreichend versorgt werden. Es folgt außerdem der dringende Appel, die ältere Bevölkerung zu schützen.

Abendprogramm

Heute Abend schauen wir uns (Werbung:) “Der kleine Nick macht Ferien” auf (Werbung:) amazon prime Video an. Ein Film für die ganze Familie.

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Ausblick

Die Telekom hat heute bekannt gegeben, dass jeder Kunde 10 GB gratis Internetvolumen erhält. Die Kinder freuen sich riesig, bis ihnen bewusst wird, dass zu Hause eh WLAN ist.

Eine andere Ankündigung der Telekom kommt allerdings noch besser und nachhaltiger bei uns an: Die Telekom schenkt uns als Kunden ein halbes Jahr lang Gratiszugang zum neuen Streamingdienst Disney+, welcher nächste Woche in Deutschland startet.

Bewegungspausen und kreative Alternativen

Da die Spielplätze aktuell tabu sind, müssen wir als Familie kreativ werden, um den Bewegungsdrang der Kids zu befriedigen. Wir haben uns dazu entschlossen, das Wohnzimmer in eine riesige Indoor-Sportarena umzuwandeln. Mit einem großen Laken, das als Ziel für Wurfspiele dient, und einem ausgedehnten Parcours aus Kissen und Stühlen, lassen wir die Kinder ihre Energie ablassen. Besonders gut funktioniert es, wenn wir gemeinsam an einer kleinen Aufgabe arbeiten, zum Beispiel eine imaginäre Welt erschaffen, in der sie als Entdecker agieren. Auch einfaches Turnen vor dem Fernseher oder das Aufstellen von Hürden mit alten Schuhkartons bietet Abwechslung. Wichtig ist dabei, dass wir nicht zu sehr auf die perfekten Ergebnisse achten, sondern den Spaß am gemeinsamen Tun in den Vordergrund stellen. Solche Aktivitäten stärken zudem den Zusammenhalt und helfen uns allen, die Stresssituation im Alltag besser zu bewältigen.

Gemeinsame Mahlzeiten als Ritual

Die Zeit für das gemeinsame Essen ist zu diesen besonderen Zeiten ein wertvolles Ritual geworden. Wir nutzen diese Momente, um nicht nur über den Tag zu sprechen, sondern auch einfach mal abzuschalten und uns gegenseitig zuzuhören. Selbst wenn die Aufgaben auf dem Bildschirm noch offen sind, nehmen wir uns bewusst Zeit für das Abendessen ohne digitale Ablenkung. Dabei stellen wir fest, dass einfache Gerichte oft genug ausreichen, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Auch das Zubereiten von Mahlzeiten kann gemeinsam geschehen, wobei jede Person nach ihren Fähigkeiten eingreifen darf. So lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen und schätzen den Aufwand, der für gutes Essen nötig ist. Diese Pausen vom Lernen sind essenziell, damit sich niemand überfordert fühlt und die Stimmung in der Familie positiv bleibt.

Digitale Unterstützung und Vernetzung

Neben den schulischen Aufgaben nutzen wir diese Zeit auch, um neue digitale Möglichkeiten zu erkunden, die das Leben erleichtern können. Wir schauen uns gemeinsam an, welche kostenlosen Apps oder Online-Ressourcen es gibt, die beim Lernen helfen oder einfach nur Spaß machen. Dabei geht es nicht darum, mehr Druck aufzubauen, sondern vielmehr darum, die vorhandenen Tools sinnvoll einzusetzen. Auch der Austausch mit anderen Familien in unserer Nachbarschaft oder im Internet kann motivierend wirken, wenn wir uns gegenseitig Tipps geben oder gemeinsam an Projekten arbeiten. Wichtig ist dabei immer der Hinweis, dass digitale Medien nur ein Werkzeug sind und nicht den persönlichen Kontakt ersetzen können. Wir setzen sie daher gezielt ein, um Lücken zu füllen, die durch die aktuelle Situation entstehen, und bleiben so flexibel in unserem Vorgehen.

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI ergänzt.

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