Amsterdam ist von NRW aus schnell erreicht und eignet sich gut für zwei bis drei Tage. Wir waren 2019 dort und haben die Aussichtspunkte, Museen und den Nahverkehr gefilmt – hier sind unsere Amsterdam-Videos als Sightseeing-Tour.
A’DAM Tower: Lookout und Big Swing
Der A’DAM Tower liegt direkt am IJ, gegenüber dem Hauptbahnhof – mit der kostenlosen Fähre geht man in wenigen Minuten rüber. Auf der Dachterrasse gibt es den Lookout mit Panoramablick über die Grachten, und wer mag, schwingt am Over the Edge-Swing über die Dachkante. Die Videos zeigen die Aussicht und den Swing.
Madame Tussaud und Königlicher Palast am Dam
Am Dam-Platz liegt das Madame Tussaud mit den Wachsfiguren – wir haben den Rundgang ausführlich gefilmt. Direkt daneben steht der Königliche Palast, der besichtigt werden kann, wenn das Königshaus ihn nicht nutzt. Der Palast beeindruckt vor allem durch die großen Säle und den Blick in die Innenstadt.
Sightseeing, Grachten und Magna Plaza
Unser großer Sightseeing-Rundgang (50 Minuten) zeigt die Stadt zu Fuß und vom Wasser aus: Grachten, Brücken, Hausboote und die typischen schmalen Häuser. Das Magna Plaza ist ein Einkaufszentrum im historischen Postgebäude – ein lohnender Stopp bei Regen.
Mit der Tram und der Fähre durch Amsterdam
Der Nahverkehr in Amsterdam ist einfach: Die Fähren über das IJ sind kostenlos, die Trams fahren dicht getaktet. Wir sind die Linie 26 vom Centraal Richtung IJburg gefahren und haben die Strecke gefilmt – praktisch, wenn man vom Park & Ride am Rande der Stadt ins Zentrum will. Mit der OV-chipkaart oder kontaktloser Karte zahlt man pro Fahrt deutlich weniger als mit Einzeltickets.
Praktische Tipps für Amsterdam
Anreise: mit dem Zug bis Amsterdam Centraal oder mit dem Auto zu einem Park & Ride am Stadtrand und weiter mit Tram und Fähre.
Unterkunft: Hotels im Zentrum sind teuer, günstiger ist es in den Vierteln außerhalb des Rings, die Anbindung ist gut.
Tickets: Für A’DAM Lookout und Madame Tussaud vorab online buchen, dann muss man nicht anstehen. Für Museen lohnt sich früh am Morgen, in der Hochsaison ist es ab Mittag sehr voll.
Fahrrad: Amsterdam fährt Rad – Fahren ist möglich, aber die Wege sind voll, gerade in der Innenstadt mit Kindern besser laufen oder Tram.
Unser Fazit
Amsterdam funktioniert als Familien-Städtereise besser als erwartet: Der A’DAM Lookout mit dem Swing ist der beste Aussichtspunkt, Madame Tussaud unterhält die Kinder, und mit Fähre und Tram kommt man ohne Parkplatzstress überall hin. Zwei bis drei Tage reichen für den ersten Besuch.
Weitere Beiträge aus den Niederlanden: Amsterdam als Tagesausflug ab Makkum, Niederlande-Ausflugsziele für Familien und Toverland.
Einblicke in die Geschichte und Popkultur
Wer den Königlichen Palast besichtigt, betritt nicht nur ein Bauwerk aus rotem Backstein, sondern steht an einem Ort, der über Jahrhunderte das politische Leben des Landes prägt. Die imposanten Säle laden dazu ein, sich gedanklich durch die historischen Äonen zu wandeln, während man gleichzeitig die moderne Stadtlandschaft durch die riesigen Fenster betrachtet. Besonders für Familien mit Kindern bietet der Rundgang eine gute Gelegenheit, um über Architektur und Geschichte zu sprechen, ohne dass es langweilig wird. Die Wachsfiguren im benachbarten Madame Tussaud warten darauf, in Interaktion getreten zu werden. Hier können sich die Kinder mit ihren Lieblingsstars fotografieren lassen oder sogar kurz auf den Thron von König Willem Alexander setzen. Es ist ein Ort, an dem Geschichte und Unterhaltung nahtlos ineinander übergehen. Die Figuren sind so detailreich gearbeitet, dass man fast glaubt, sie könnten einen Moment lang sprechen. Dieser Besuch eignet sich hervorragend als Einstieg in die niederländische Kultur, bevor es weitergeht zu den lebendigen Straßen des Dam-Platzes.
Wasserwege und urbane Entdeckungen
Die Fahrt mit der Fähre über das IJ ist mehr als nur ein Transportmittel; sie bietet einen einzigartigen Blickwinkel auf die Skyline von Amsterdam und den A’DAM Tower im Hintergrund. Wer danach die Tram 26 nimmt, durchquert eine Landschaft, die stark vom Wasser geprägt ist. Die typischen grachtendurchzogenen Viertel offenbaren sich schrittweise, wenn man von der breiten Brücke des IJ in die schmaleren Gassen hineinfährt. An Bord der kostenlosen Fähren hat man Platz genug, um entspannt zu sitzen und die Umgebung zu beobachten. Auch bei schlechtem Wetter ist das Magna Plaza eine willkommene Oase. Das ehemalige Postgebäude beherbergt heute Geschäfte und Restaurants, die Schutz vor Regen bieten, ohne dass man den Bummel durch die Stadt unterbrechen muss. Die Kombination aus Wasserfahrt und Tram ermöglicht es, verschiedene Stadtteile schnell zu erkunden, ohne sich in Staus oder Parkplatzsuche zu verwickeln.
Praktische Wege für Familien unterwegs
Für Eltern mit kleinen Kindern ist der Mix aus Gehen und Fahren oft die beste Lösung. Zwar lockt das Fahrrad als Symbol der Stadt, doch die engen Straßen und der hohe Verkehrsaufkommen machen es im Zentrum mit Kleinkindern eher zur Herausforderung. Die Trams bieten einen sicheren Rückzugsort, an dem man die Kinder beruhigen kann, während sie gemeinsam den Ausblick genießen. Auch die Anbindung von Park & Ride-Anlagen ins Stadtzentrum ist durch das gut ausgebaute Netz sehr zuverlässig. Wer vorab Tickets für die Attraktionen reserviert, spart wertvolle Zeit und Nerven vor Ort. Dies gilt besonders in der Hauptsaison, wenn die Warteschlangen sonst schnell anwachsen würden. Ein frühzeitiger Start am Morgen hilft zudem, die größten Touristenströme zu vermeiden. So bleibt mehr Zeit für spontane Entdeckungen in den kleineren Gassen oder für einen gemütlichen Kaffee mit Blick auf die Grachten.
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.




