Manchmal braucht es keinen großen Weihnachtsmarkt: In Solingen-Landwehr und in Langenfeld-Wiescheid schmücken Familien ihr eigenes Haus jedes Jahr mit einer riesigen Weihnachtsbeleuchtung. Wir haben uns die Weihnachtshäuser angesehen und in Videos festgehalten, was dort in der Adventszeit zu sehen ist.
Weihnachtshäuser in der Region: Wenn Privathäuser leuchten
Die Idee ist einfach: Statt einer einzelnen Lichterkette am Fenster wird das komplette Haus geschmückt – mit leuchtenden Figuren, beleuchteten Vorgärten, Rentieren, Weihnachtsmännern und Musik. Entstanden sind die Weihnachtshäuser aus privater Begeisterung: Die Bewohner investieren jedes Jahr Wochen an Arbeit und hängen die Dekoration pünktlich zum Start der Adventszeit auf.
Für die Nachbarschaft sind die beleuchteten Häuser längst ein Ausflugsziel: An den Abenden stehen Besucher auf der Straße, fotografieren und bringen Kinder mit. Der Besuch ist kostenlos – die Eigentümer freuen sich über nette Worte, mancherorts auch über eine Spende für einen guten Zweck.
Unsere Videos: Weihnachtshaus Solingen-Landwehr und Wiescheid
Wir haben beide Häuser besucht und die Beleuchtung gefilmt. Die Videos zeigen die geschmückten Fassaden, die Figuren im Vorgarten und die Stimmung am Abend:
Weihnachtshaus Langenfeld-Wiescheid: seit 2013 beleuchtet
Das Wiescheider Weihnachtshaus ist das bekannteste in der Region: Erich und Carina Gräf schmücken ihr Haus seit 2013 jedes Jahr zur Adventszeit, inzwischen mit einer Beleuchtung, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Traditionell wird die Beleuchtung Mitte November eingeschaltet – ab dem 15. November leuchtet das Haus in den Abendstunden.
Besonders beliebt sind die Drohnenaufnahmen, die jedes Jahr im Netz die Runde machen: Aus der Luft sieht man erst, wie viele Figuren und Lichter sich auf dem Grundstück verteilen. Wer selbst hinfährt, sollte den Verkehr beachten – die Straße in Wiescheid ist keine große Ausfallstraße, und an den Wochenenden kommen viele Besucher.
Beide Häuser liegen in Wohngebieten, die mit dem Auto über die A3 und die B229 gut erreichbar sind; Parkmöglichkeiten gibt es an den umliegenden Straßen. Wer mit Bus und Bahn anreist, nimmt die Linien nach Solingen-Landwehr beziehungsweise nach Langenfeld-Wiescheid und läuft die letzten Minuten zu Fuß. Ein Eintritt wird nicht erhoben – der Besuch ist und bleibt kostenlos.
Wann lohnt sich der Besuch?
Am schönsten sind die Weihnachtshäuser nach Einbruch der Dunkelheit, also ab etwa 17 Uhr. Die Beleuchtung bleibt bis in den Abend an und wird meist bis zum Jahreswechsel oder bis Anfang Januar nicht abgebaut. Wer unter der Woche kommt, hat freie Sicht und muss nicht zwischen anderen Besuchern stehen.
Für einen kompletten Abend lässt sich der Besuch mit einem Weihnachtsmarkt in der Umgebung verbinden. In Solingen und Langenfeld gibt es in der Adventszeit mehrere kleinere Märkte, und auch das Bergische Land hat mit dem Bergischen Weihnachtsmarkt im Wald ein passendes Ziel in der Nähe.
Solingen-Landwehr: Weihnachtshaus in Privatinitiative
Auch in Solingen-Landwehr schmückt eine Familie ihr Haus zur Adventszeit mit aufwendiger Beleuchtung und Figuren. Solche Weihnachtshäuser entstehen ohne Veranstalter und ohne Sponsoren – die Kosten für Strom, Material und Reparaturen tragen die Eigentümer selbst. Umso mehr freuen sie sich über Besucher, die sich Zeit nehmen und ein paar Worte übrig haben.
Tipps für Besucher: Rücksicht und Sicherheit
Wer zu den beleuchteten Häusern fährt, sollte ein paar Dinge beachten: möglichst nicht direkt vor der Einfahrt parken, das Grundstück nicht betreten und nachts keine Blitzlicht-Dauerfeuer-Aktionen direkt am Fenster. Für die Bewohner ist die Beleuchtung ein Hobby – kein Rummelplatz. Wer mit Kindern kommt, sollte sie an der Hand halten, weil die Straßen in den Wohngebieten oft keinen Bürgersteig haben.
Fazit: Lohnt sich eine Fahrt zu den Weihnachtshäusern?
Ja – wer in der Adventszeit eine ungewöhnliche Idee für einen Abendausflug sucht, ist bei den Weihnachtshäusern in Solingen-Landwehr und Langenfeld-Wiescheid richtig. Der Besuch kostet nichts, dauert eine halbe Stunde und begeistert vor allem Kinder. Wer respektvoll mit der Privatsphäre der Bewohner umgeht und nicht auf das Grundstück läuft, macht den Eigentümern damit eine Freude.
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.




