WM 2026 am 9. Juli – Frankreich besiegt Marokko, heute Spanien gegen Belgien

WM 2026 am 9. Juli – alle Ergebnisse im Rückblick

Die WM 2026 am 9. Juli markierte den Auftakt der Viertelfinalspiele in den USA. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag trafen im Gillette Stadium von Foxborough bei Boston zwei bekannte Gegner aufeinander: Frankreich und Marokko. Die WM 2026 am 9. Juli bot den Fans ein spannendes Duell, das an das Halbfinale der WM 2022 erinnerte. Bereits damals setzte sich Frankreich mit 2:0 durch – und auch bei der WM 2026 am 9. Juli wiederholte sich dieses Ergebnis. Damit ist der erste Halbfinalist der diesjährigen Weltmeisterschaft gefunden.

Ein Überblick über die bisherigen WM-Spiele und alle Gruppentabellen findet sich auf unseren Gruppenseiten zur WM 2026.

Frankreich 2:0 Marokko (Viertelfinale, Gillette Stadium Boston)

Das erste Viertelfinale der WM 2026 am 9. Juli war eine Neuauflage des Halbfinals von 2022. Vor vier Jahren in Katar hatte Frankreich Marokko ebenfalls mit 2:0 ausgeschaltet. Auch in Boston sollte es für die „Atlas-Löwen“ nicht besser laufen, obwohl sie lange Zeit gut im Spiel waren.

Die erste Halbzeit war geprägt von taktischer Vorsicht auf beiden Seiten. Frankreich hatte mehr Ballbesitz, Marokko stand kompakt und lauerte auf Konter. Der aufregendste Moment in Durchgang eins war ein Foulelfmeter für Frankreich in der 28. Minute: Kylian Mbappé trat an, aber Marokkos Torhüter Bono ahnte die Ecke und parierte den Schuss. Es blieb torlos zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Frankreich deutlich. In der 60. Minute war es dann Mbappé, der seinen verschossenen Elfmeter vergessen machte: Nach einer feinen Vorarbeit von Désiré Doué schoss er aus kurzer Distanz zur Führung ein. Nur sechs Minuten später legte Ousmane Dembélé nach – wieder war Mbappé der Vorlagengeber. Mit einem platzierten Rechtsschuss traf Dembélé zum 2:0-Endstand. Marokko versuchte in der Schlussviertelstunde noch einmal alles, kam aber gegen die stabile französische Abwehr um Upamecano und Saliba nicht mehr gefährlich vors Tor.

Bemerkenswert: Marokkos Jungstar Bouaddi wurde mit 18 Jahren und 280 Tagen zum zweitjüngsten Spieler, der jemals in einem WM-Viertelfinale auflief – nur Pelé war 1958 jünger. Die WM 2026 am 9. Juli war ein gelungener Auftakt in die Viertelfinalrunde, die nun Schlag auf Schlag weitergeht.

Die weiteren Viertelfinal-Paarungen im Überblick

Nachdem Frankreich als erster Halbfinalist feststeht, werden an den kommenden Tagen drei weitere Teams dazukommen. Die WM 2026 am 9. Juli eröffnete die Runde der letzten Acht, die an vier aufeinanderfolgenden Tagen in den USA ausgetragen wird. Alle Spiele ab dem Viertelfinale finden ausschließlich in US-amerikanischen Stadien statt.

Freitag, 10. Juli – Spanien vs. Belgien (21:00 Uhr MESZ, Los Angeles)

Der absolute Kracher des Viertelfinals steht am Freitagabend im SoFi Stadium von Los Angeles an. Europameister Spanien trifft auf die „Roten Teufel“ aus Belgien. Spanien hat im gesamten Turnier noch kein Gegentor kassiert – Torhüter Unai Simón hält bei beeindruckenden 609 Minuten ohne Gegentreffer. Die Mannschaft von Luis de la Fuente spielt dominanten Ballbesitzfußball mit Pedri, Dani Olmo und Lamine Yamal. Topscorer Mikel Oyarzabal führt mit vier Turniertoren die Angriffsreihe an. Mehr zur Gruppe von Spanien gibt es auf der Gruppe-H-Seite.

Belgien kommt mit einer Serie von 18 ungeschlagenen Spielen in allen Wettbewerben. Kevin De Bruyne ist die Schaltzentrale im Mittelfeld, flankiert von Jérémy Doku und Leandro Trossard. Allerdings fehlt Mittelfeld-Anker Amadou Onana verletzungsbedingt (Kreuzbandriss). Die belgische Gruppe findet sich auf der Gruppe-G-Seite. Die Partie verspricht ein Duell der Systeme: Spaniens Ballbesitz gegen Belgiens Konterstärke. Das ZDF überträgt live ab 21:00 Uhr.

Samstag, 11. Juli – Norwegen vs. England (23:00 Uhr MESZ, Miami)

Norwegen um Superstar Erling Haaland sorgte im Achtelfinale für eine dicke Überraschung, als man Brasilien mit 2:1 besiegte – Haaland traf doppelt. England kommt nach einem dramatischen 3:2-Sieg gegen Mexiko und zeigte bisher eine solide Turnierleistung mit Jude Bellingham und Harry Kane.

Sonntag, 12. Juli – Argentinien vs. Schweiz (03:00 Uhr MESZ, Kansas City)

Titelverteidiger Argentinien um Lionel Messi setzte sich im Achtelfinale mit 3:2 gegen Ägypten durch. Die Schweiz qualifizierte sich nach einem Elfmeterkrimi gegen Kolumbien (4:3 n.E.) und darf sich nun mit dem amtierenden Weltmeister messen.

Ausblick auf den 10. Juli

Der heutige Spieltag der WM 2026 hält mit Spanien gegen Belgien ein absolutes Top-Spiel bereit. Anstoß ist um 21:00 Uhr MESZ im SoFi Stadium von Los Angeles. Das Spiel wird live im ZDF und bei MagentaTV übertragen. Der Sieger trifft im Halbfinale am 14. Juli in Dallas auf Frankreich – ein Duell, das bereits jetzt für Vorfreude sorgt. Die WM 2026 bleibt auch in der K.o.-Phase hochspannend, und die WM 2026 am 9. Juli hat mit Frankreichs souveränem Auftakt gezeigt, dass die Favoritenrolle beim Titelverteidiger von 2018 liegt.

Alle Videos und Highlights zur Weltmeisterschaft findest du in unserer YouTube-Playlist zur WM 2026.

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